Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmung

 (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (die „AGB“) gelten für alle Bestellungen von Seminartickets (nachfolgend „Tickets“) über die Webseite burlesqueseminare.de (die „Webseite“). Sie treten neben etwaige AGB der einzelnen Veranstaltungsorte. Im Falle von Widersprüchen haben diese AGB Vorrang. 

(2) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung geltenden AGB. Abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen des Seminarteilnehmers (nachfolgend Endkunde) werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(3) Vertragspartner für die Bestellungen von Tickets ist:

WeLeon Entertainment GmbH
Gertkenstraße 9, 49134 Wallenhorst
Telefon: 05407 – 8985539
E-Mail: seminare@weleon.de
www.burlesqueseminare.de

Geschäftsführer Werner Leonard
Handelsregister Nr. HRB 214420 | Amtsgericht Osnabrück

(nachfolgend der „Anbieter“ genannt).

§ 2 Vertragsschluss

(1) Durch Anklicken des Buttons „Jetzt bestellen“ gibt der Endkunde ein verbindliches Angebot zum Kauf der ausgewählten Tickets ab. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Endkunde durch Bestätigung der entsprechenden Checkbox diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seinen Antrag aufgenommen hat sowie mindestens 18 Jahre alt ist. Dieses Angebot wird durch den Versand einer Bestellbestätigung per EMail angenommen.

(2) Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.

(3) Die Zustellung des/der Tickets erfolgt per E-Mail.

§ 3 Preise und Zahlungsmodalitäten

(1)  Alle Preise, die auf der Website angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Der Endkunde bekommt per E-Mail eine Rechnung über den Gesamtpreis der Bestellung zugesandt.

(3) Der Gesamtpreis der Bestellung ist unmittelbar nach Erhalt der Rechnung zur Zahlung fällig.

(4) Leistet der Endkunde innerhalb der angegebenen Frist keine Zahlung, ist der Anbieter berechtigt – aber gleichzeitig nicht verpflichtet vom Vertrag zurückzutreten. Etwa übermittelte Tickets können nach dem Rücktritt gesperrt werden. Die betroffenen Tickets können vom Anbieter anderweitig zum Verkauf angeboten werden. Ansprüche auf eventuell weitergehende Schadensersatzansprüche oder Storno- und Bearbeitungskosten des Anbieters an den Endkunden bleiben bestehen.

§ 4 Eigentumsvorbehalt

(1) Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben die zugestellten Tickets im Eigentum des Anbieters.

§ 5 Leistung des Anbieters 

(1) Die Leistung des Anbieters beinhaltet die Durchführung des Seminars (Trainingsleistung) und die Bereitstellung der für das jeweilige Seminar erforderlichen Unterlagen.

(2) Die Seminarsprache ist, soweit nicht anders bei der Bestellung angegeben, deutsch.

(3) Die Seminare werden von qualifizierten Trainern durchgeführt.

§6 Rücktritt / Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Ein Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Erbringung weiterer Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB). Bei auf der Webseite angebotenen Tickets für Seminar-Veranstaltungen handelt es sich um Zutrittsberechtigungen für eine Freizeitveranstaltung. Daher besteht beim Kauf von Tickets kein gesetzliches Widerrufsrecht. Unmittelbar nach der Bestätigung der Bestellung ist der Kauf bindend und der Endkunde zur Abnahme und Bezahlung der gekauften Tickets verpflichtet.

(2) Sollte der Endkunde an der gebuchten Veranstaltung nicht mehr teilnehmen können (z.B. in Folge von Krankheit), besteht die Möglichkeit, in Absprache mit dem Anbieter auf eine andere vergleichbare Veranstaltung umzubuchen. Der Endkunde hat hierauf keinen Anspruch.

§ 7 Absage zw. Änderungen eines Seminars

(1) Wird eine Veranstaltung durch den Anbieter – gleich aus welchen Gründen – abgesagt oder verschoben, sind die Ansprüche des Endkunden aus dem Vertrag direkt gegenüber dem jeweiligen Anbieter geltend zu machen.

(2) Anbieter behält sich das Recht vor, dem Endkunden einen Ausweichtermin anzubieten. Der Endkunde muß diesem Angebot nicht zustimmen. Sollte er diesem aber zustimmen ist für diese neue Veranstaltung ein neuer Vertrag zustande gekommen.

(3) Eine Änderung der Anfangszeiten am gleichen Tag oder die Verlegung an einen anderen Veranstaltungsort in derselben Stadt sowie Austausch eines Trainers berechtigen nicht zur Zahlungsminderung und gelten nicht als Absage.

(4) Im Falle einer Absage werden nur die Ticketpreise erstattet. Weitere Schadensersatzansprüche werden im gegenseitigen Einvernehmen ausgeschlossen. 

§ 8 Nutzung und Weitergabe von Tickets, einseitiges Rücktrittsrecht

(1) Der Endkunde verpflichtet sich und versichert ausdrücklich, die Tickets ausschließlich für private Zwecke zu erwerben und zu nutzen. Der Erwerb zum gewerblichen oder kommerziellen (d.h. mit Gewinn) Weiterverkauf sowie für gewerbliche Werbe- und / oder Marketingzwecke (bspw. als Gewinn für gewerbliche Preisausschreiben und / oder sonstige gewerbliche Gewinnspiele) ist untersagt. Untersagt ist dem Endkunden insbesondere,

  • Tickets zu einem höheren als dem bezahlten Preis weiterzugeben und/ oder anzubieten,
  • Tickets öffentlich, insbesondere bei Auktionen oder im Internet (z.B. über eBay, Facebook, etc.) anzubieten und/oder zu verkaufen,
  • Tickets regelmäßig und/oder in einer größeren Anzahl weiterzugeben,
  • Tickets an gewerbliche oder kommerzielle Wiederverkäufer und/oder Tickethändler zu veräußern oder weiterzugeben,
  • Tickets gewerblich oder kommerziell zu nutzen, insbesondere zu Zwecken der Werbung, der Vermarktung oder als Gewinn

(nachfolgend „unzulässige Ticketweitergabe“).

(2) Eine private Weitergabe eines Tickets aus nicht kommerziellen Gründen (zum Beispiel bei Krankheit oder anderweitiger Verhinderung des Endkunden) ist zulässig, wenn kein Fall einer unzulässigen Ticketweitergabe und/oder Ticketnutzung im Sinne vorstehender Ziff. 8 (1) vorliegt.

(3) Im Falle eines oder mehrerer Verstöße gegen die Regelungen vorstehender Ziff. 8 (1) ist Anbieter berechtigt, die Bestellung des Endkunden zu stornieren (einseitiges Rücktrittsrecht), die Tickets zu sperren und dem Endkunden bzw. dem Ticketinhaber entschädigungslos den Zutritt zur Veranstaltung zu verweigern und/oder den vom Endkunden erzielten Mehrerlös bzw. Gewinn heraus zu verlangen.

(3) Die Erklärung der Stornierung bzw. des Rücktritts vom Vertrag kann auch konkludent durch den Anbieter erklärt werden, zum Beispiel durch einfache Gutschrift der gezahlten Beträge oder durch Zugangsverweigerung zur Veranstaltung. § 350 BGB findet keine Anwendung.

§ 9 Haftung

(1) Für einen konkreten Schulungserfolg und die individuelle Verwertung der Schulungsinhalte übernimmt Anbieter keine Haftung. 

(2) Anbieter haftet unbeschränkt bei von ihr oder ihren Erfüllungsgehilfen oder gesetzlichen Vertretern zu vertretenen Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. 

(3) Ansonsten ist bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten die Haftung auf die typischerweise eintretenden vorhersehbaren Schäden begrenzt.

§ 10 Datenschutzbestimmung

  1. Es gilt die auf der Webseite aufgeführte Datenschutzbestimmung.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Sollten einzelne Regelungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Regelungen nicht berührt. Die Vertragspartner verpflichten sich, eine unwirksame Regelung durch eine solche wirksame Regelung zu ersetzen, die in ihrem Regelungsgehalt dem wirtschaftlich gewollten Sinn und Zweck der unwirksamen Regelung möglichst nahekommt. Das gilt entsprechend bei Regelungslücken.

(2) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(3) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Endkunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.